Bayerische Musik

Bayerische Musik – Ein Resume von Da Waitler

Bayerische Musik ist für mich handgemachte, traditionelle Musik, die mit dem Lebensgefühl und der Schönheit Bayerns unzertrennlich und tief verwurzelt ist.

Ehrlichkeit, Stolz, Gefühlsstärke, Tradition, Dialekt, Lebensfreude, Fröhlichkeit und auch Traurigkeit, alles kann man mit der Bayerischen Musik ausdrücken.

Früher wurde alles und jeder besungen

Jedes Handwerk, jede Zunft hatte ihre eigenen Lieder. Diese gemeinsam zu singen erzeugte ein Zusammengehörigkeitsgefühl die kein „Team-Building-Seminar“ erschaffen kann. Frei nach dem bayersichen Motto „Mia san Mia“!

Wenn Missstände aufgezeigt werden sollten, wurden diese mit einem Gstanzl ausgedrückt. Die Botschaft kam an, aber keiner war einem böse weil es lustig formuliert war. Dies ist bis heute geblieben. Gstanzl erfreuen sich noch heute höchster Beliebtheit, da sie quasi der Vorreiter des heutigen Kabarett und der Comedyszene sind.

Bayerische Musik in der Gesellschaft

Die bayerische Musik hat einen unglaublichen gesellschaftlichen Faktor. Ein Besuch zum Beispiel auf der Wiesn (Oktoberfest) ist der beste Beweis.
Wie bringt man Menschen die sich noch nie gesehen haben und sonst im Restaurant/Wirtshaus nur nebeneinandersitzen zusammen?

Man spielt ein Lied, welches alle kennen und mitsingen können. Dann wird zusammen gesungen, getanzt, geschunkelt und gelacht. Bayerische Musik verbindet eben.

Wie war der frühe Gedanke der Volksmusik

Mundart/Dialekt oder deutsche Texte, Musik fürs Volk. Volkssänger waren die ersten Stars der Musikszene, die Auftritte vom Roider Jackl waren bayernweit bekannnt und legendär.

Ich liebe es bayerische Musik zu machen. Im Wirtshaus Volkslieder zu singen. Traditionelle Musik schafft keine Barrieren, es reißt mit und erlaubt eine rege Kommunikation zwischen Musiker und Publikum.

Wenn man dies noch mit schönen melodischen und außergewöhnlichen Instrumentalstücken verbindet, entsteht eine Stimmung, die einen schönen Abend garantiert. Man fühlt sich zurückversetzt in eine Zeit als „einem vielleicht alles besser erschien“ und geniesst doch das Heute und die Moderne verbunden mit Tradition.